Mittelmeererkrankungen
... tödliches Schreckgespenst oder heilbar?
Wenn man sich -wie wir- hauptsächlich um Hunde aus dem Mittelmeerraum kümmert, wird man zwangsläufig mit den sogenannten Mittelmeerkrankheiten konfrontiert. Zunächst streift man natürlich erstmal durchs Internet, kommt auf die verschiedensten Seiten und Berichte und muss schließlich feststellen, dass die Informationen über den Krankheitsverlauf von völlig harmlos bis absolut tödlich reichen. Letztlich wird dadurch der „Normalverbraucher" und Interessent dann restlos verunsichert.
Aber nicht nur die Medien tragen ihren Teil dazu bei, sondern leider auch sehr sehr viele deutsche Tierärzte, die dann natürlich auch noch befragt werden. Auch hier erhalten sie die Auskunft, lieber die Finger von einem Hund aus dem Ausland zu lassen, weil diese MM-Krankheiten meistens ja doch tödlich verlaufen und die Behandlungen sehr viel Geld kosten.
Nach wie vor werden wir mit diesen Auskünften konfrontiert, wenn wir solche Hunde vermittelt haben und die Leute dann zum ersten Mal mit ihrem Tier bei ihrem Tierarzt vorstellig werden. Diese Ignoranz, Überheblichkeit und Unwissenheit treibt uns manchmal an den Rand Wahnsinns.
Warum kursieren jetzt eigentlich so viele unterschiedliche Berichte und Informationen und was und wem kann man jetzt eigentlich überhaupt noch glauben?
Kaum ein Krankheitsgebiet ist therapeutisch so wenig erforscht wie das der Mittelmeererkrankungen und kaum ein Krankheitsgebiet ist so individuell wie das der Leishmaniose.
Die Krankheitsbilder sind so vielschichtig und ineinandergreifend, die Tests nicht immer eindeutig aufgrund von Kreuzreaktionen, wenn ein Hund von mehreren Krankheiten betroffen ist. Ein hoher Titer heißt nicht unbedingt Lebensgefahr, ein niedriger Titer heißt nicht, dass man nicht behandeln muss ... Die Liste könnte man beliebig lange fortsetzen. Darum hat jeder Tierarzt, der sich ernsthaft damit beschäftigt, aufgrund seiner eigenen Erfahrungen auch seine eigenen Behandlungsmethoden entwickelt, eben weil es einfach kein Patentrezept, wenn man mal von der einmaligen 4-wöchigen Antibiotika-Therapie gegen Ehrlichiose und zweier Carbesia-Spritzen gegen Babesiose absieht, gibt.
Auch unsere Tierärzte Drs. Meier/Schneemeier mussten/durften sich mit diesem komplexen Thema auseinandersetzen, da wir regelmäßig mit infizierten Hunden konfrontiert sind. So konnten wir zum Teil schwerste Fälle an visceraler Leishmaniose mit schwersten Sekundärinfektionen der Haut erfolgreich behandeln ... so erfolgreich, dass bei sämtlichen Hunden mittlerweile keine Leishmanien mehr nachgewiesen werden konnten.
Trotzdem sind wir weit davon entfernt, zu behaupten, all diese Krankheiten seien harmlos und/oder heilbar. Denn gerade die Leishmaniose ist eigentlich unberechenbar, da sie so schnell verschwinden kann wie sie wieder auftaucht. Ein wesentlicher Faktor ist hierbei ein stabiles und liebevolles Umfeld und ein stabiles Immunsystem. So kann es sogar tatsächlich zu einer Spontanheilung ohne jegliche Medikamente kommen, sofern die Krankheit nicht schon längere Zeit besteht und eine schwere Symptomatik aufweist.
Wir sind uns durchaus darüber im Klaren, dass wir sicher nicht das Maß aller Dinge in Sachen Mittelmeererkrankungen sind, doch haben wir uns mittlerweile auch unseren eigenen Erfahrungsschatz durch die erfolgreiche Behandlung zahlreicher „Fälle" angeeignet, der uns durchweg positiv stimmen lässt. Diese Krankheiten sind für uns weder ein Schreckgespenst noch unbedingt tödlich verlaufend. Rechtzeitig erkannt und behandelt sind sie zumindest so in den Griff zu kriegen, dass die Hunde ein „normales" Hundealter erreichen können und nicht an diesen Krankheiten sterben müssen.
Was ist eigentlich unter den „Mittelmeererkrankungen" zu verstehen?
Gemeint sind damit die Leishmaniose, Ehrlichiose, Babesiose und in seltenen Fällen die Dirofilariose. Mittelmeererkrankungen deshalb, weil sie hauptsächlich in Ländern um das Mittelmeer aufgrund des dort herrschenden warmen und subtropischen Klimas auftreten. Dieses Klima ermöglicht den Krankheitsüberträgern ideale Voraussetzungen, sich zu vermehren. Mittlerweile aber ist aufgrund der globalen Erwärmung zumindest die Ehrlichiose und Babesiose längst auch bei uns heimisch geworden.
Wenn man sich -wie wir- hauptsächlich um Hunde aus dem Mittelmeerraum kümmert, wird man zwangsläufig mit den sogenannten Mittelmeerkrankheiten konfrontiert. Zunächst streift man natürlich erstmal durchs Internet, kommt auf die verschiedensten Seiten und Berichte und muss schließlich feststellen, dass die Informationen über den Krankheitsverlauf von völlig harmlos bis absolut tödlich reichen. Letztlich wird dadurch der „Normalverbraucher" und Interessent dann restlos verunsichert.
Aber nicht nur die Medien tragen ihren Teil dazu bei, sondern leider auch sehr sehr viele deutsche Tierärzte, die dann natürlich auch noch befragt werden. Auch hier erhalten sie die Auskunft, lieber die Finger von einem Hund aus dem Ausland zu lassen, weil diese MM-Krankheiten meistens ja doch tödlich verlaufen und die Behandlungen sehr viel Geld kosten.
Nach wie vor werden wir mit diesen Auskünften konfrontiert, wenn wir solche Hunde vermittelt haben und die Leute dann zum ersten Mal mit ihrem Tier bei ihrem Tierarzt vorstellig werden. Diese Ignoranz, Überheblichkeit und Unwissenheit treibt uns manchmal an den Rand Wahnsinns.
Warum kursieren jetzt eigentlich so viele unterschiedliche Berichte und Informationen und was und wem kann man jetzt eigentlich überhaupt noch glauben?
Kaum ein Krankheitsgebiet ist therapeutisch so wenig erforscht wie das der Mittelmeererkrankungen und kaum ein Krankheitsgebiet ist so individuell wie das der Leishmaniose.
Die Krankheitsbilder sind so vielschichtig und ineinandergreifend, die Tests nicht immer eindeutig aufgrund von Kreuzreaktionen, wenn ein Hund von mehreren Krankheiten betroffen ist. Ein hoher Titer heißt nicht unbedingt Lebensgefahr, ein niedriger Titer heißt nicht, dass man nicht behandeln muss ... Die Liste könnte man beliebig lange fortsetzen. Darum hat jeder Tierarzt, der sich ernsthaft damit beschäftigt, aufgrund seiner eigenen Erfahrungen auch seine eigenen Behandlungsmethoden entwickelt, eben weil es einfach kein Patentrezept, wenn man mal von der einmaligen 4-wöchigen Antibiotika-Therapie gegen Ehrlichiose und zweier Carbesia-Spritzen gegen Babesiose absieht, gibt.
Auch unsere Tierärzte Drs. Meier/Schneemeier mussten/durften sich mit diesem komplexen Thema auseinandersetzen, da wir regelmäßig mit infizierten Hunden konfrontiert sind. So konnten wir zum Teil schwerste Fälle an visceraler Leishmaniose mit schwersten Sekundärinfektionen der Haut erfolgreich behandeln ... so erfolgreich, dass bei sämtlichen Hunden mittlerweile keine Leishmanien mehr nachgewiesen werden konnten.
Trotzdem sind wir weit davon entfernt, zu behaupten, all diese Krankheiten seien harmlos und/oder heilbar. Denn gerade die Leishmaniose ist eigentlich unberechenbar, da sie so schnell verschwinden kann wie sie wieder auftaucht. Ein wesentlicher Faktor ist hierbei ein stabiles und liebevolles Umfeld und ein stabiles Immunsystem. So kann es sogar tatsächlich zu einer Spontanheilung ohne jegliche Medikamente kommen, sofern die Krankheit nicht schon längere Zeit besteht und eine schwere Symptomatik aufweist.
Wir sind uns durchaus darüber im Klaren, dass wir sicher nicht das Maß aller Dinge in Sachen Mittelmeererkrankungen sind, doch haben wir uns mittlerweile auch unseren eigenen Erfahrungsschatz durch die erfolgreiche Behandlung zahlreicher „Fälle" angeeignet, der uns durchweg positiv stimmen lässt. Diese Krankheiten sind für uns weder ein Schreckgespenst noch unbedingt tödlich verlaufend. Rechtzeitig erkannt und behandelt sind sie zumindest so in den Griff zu kriegen, dass die Hunde ein „normales" Hundealter erreichen können und nicht an diesen Krankheiten sterben müssen.
Was ist eigentlich unter den „Mittelmeererkrankungen" zu verstehen?
Gemeint sind damit die Leishmaniose, Ehrlichiose, Babesiose und in seltenen Fällen die Dirofilariose. Mittelmeererkrankungen deshalb, weil sie hauptsächlich in Ländern um das Mittelmeer aufgrund des dort herrschenden warmen und subtropischen Klimas auftreten. Dieses Klima ermöglicht den Krankheitsüberträgern ideale Voraussetzungen, sich zu vermehren. Mittlerweile aber ist aufgrund der globalen Erwärmung zumindest die Ehrlichiose und Babesiose längst auch bei uns heimisch geworden.








